2. Mai 2017

PFLANZTAG

Nur ein kleiner Garten, ein paar Blumen, ein bisschen Gemüse, das wäre traumhaft. Selbstversorger mega-light. Und weil es Träume gibt, die man unbedingt wahr machen sollte, habe ich angefangen, das Internet nach Hochbeeten zu durchforsten, habe Bücher durchgeblättert, verschiedenste Pflanzkübel begutachtet und hin und her überlegt. Schlussendlich kam dann aber alles ganz anders und einfacher, als gedacht. Wie so oft, wenn man anderen Menschen von seinen Träumen erzählt. 


Meine Nachbarin, die Anna, hat sich alte Holzkisten zum Bepflanzen organisiert. Und uns kurzerhand eine ausgediente Holztruhe geliehen! So kamen wir am Wochenende zu unserem wunderhübschen eigenen Minigarten, genau richtig, um in unserem Gemeinschaftsgarten ein Gemüse- und Blumenbeet einzurichten.
Die Gartenutensilien geschnappt und fröhlich pfeifend in den Garten spaziert. Erst haben wir für die Kiste ein sonniges Plätzchen gesucht. Nicht einfach, in unserem Garten, ein Schattenloch mit Moos und Schnecken... Dann haben wir die Truhe auf Backsteine gestellt, Holzspäne  eingefüllt, darauf tüchtig Kompost geleert und zum Schluss mit feiner Erde das Beet aufgefüllt. Die einzelnen Schichten wurden von den Kindern mit den Schuhen gut angedrückt und verteilt. Sonnenblumen, Tomatenpflänzchen, Ringelblumen und die Paprika, die die Kinder schon vor ein paar Wochen ausgesät hatten (und die den Frost überlebt hatten...), wurden liebevoll in den "Garten" ausgepflanzt. 
Der Grosse würde so gerne ganz bald ernten und Gemüse knabbern. Tja, wässern und Geduld, Geduld. Aber bitte bisschen flink! Oh, Salatgurke wäre fein und Kürbis und Karotten und Salat mmmhhh... Es hat da nämlich noch eine Ecke, in der etwas Platz ist.
Den ganzen Nachmittag haben wir es uns und unseren Pflänzchen schön gemacht, gegraben und gewässert und darüber fabuliert, wie alles wächst und gedeiht. Nun hoffen wir auf viel Sonne, Wärme, ab und zu ein paar Regentropfen. Und darauf, dass die Schnecken zum Nachbarn gehen!

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© lieblingsbande
Maira Gall